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police
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Gerhard Wisnewski hat ein Buch über den ""Unfall"" von Jörg Haider geschrieben. Ich kann nur sagen endlich ein Journalist der sich traut.

Ich hoffe das durch dieses Buch viele Menschen, die nicht in Foren unterwegs sind, aufmerksam werden auf die vielen Ungereimtheiten im Fall Haider.


Hier noch ein Link zu einer Leseprobe:
http://www.gerhard-wisnewski.de/Table/Buch/Haider-Unfall-Mord-oder-Attentat-/
2009-06-17 17:09
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chief
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Beiträge: 26
Hier ist ein Beitrag aus dem Forum Fall Haider

Liebe Freunde!
Ich war mit Gerhard Wisnewski für dessen Recherche für das Buch "Jörg Haider - Unfall, Mord oder Attentat?" (erscheint am 4. Juni) im Jänner beim Autowrack. Ich gehe davon aus, daß es nach wie vor ander selben Stelle gut versteckt und unverändert da steht. Was mich schockierte, ist die Tatsache, daß der Wagen haargenau wie an der Unfallstelle da steht. D.h. von einer Untersuchung (wie ich sie mir vorgestellt hätte) kann keine Rede sein. Selbst der Reifenplatzer vorne links war an der selben Stelle, d.h. es gab keine Untersuchung von Bremsen und Fahrwerk und dergleichen. Wenn der Staatsanwalt bei Abschluß des Falles also von "eingehender Untersuchung" fastelt - ist das eine reine Lüge!!!
Was auffiel: Die Airbags sind blütenweiß - lediglich am Seiten-Airbag befinden sich grüne Schleifspuren, sowie ein kleiner Blutspritzer (1 Tropfen - so wie wenn man sich ein Wimmerl ausdrückt...)
Die oben diskutierten Löcher in der Motorhaube sind ganz scharf rechteckig mit etwa 3 x 1,5 cm - interessanterweise unten (oder vorne) nach innen gebogen und oben (oder hinten) nach außen gebogen.
Der Motor ist keinen Millimeter verschoben - allerdings von oben gesehen mitten durch gespalten. (Die Motorhaube ließ sich mit zwei Fingern öffnen und anheben - also nicht verzogen - kein Wunder bei der Dicke des Bleches dieses Fahrzeugs)
Ein Loch im Dach (in der Delle) gibt es nicht - das war eine Täuschung am Foto.
Während vom Lack im vorderen Bereich kaum noch was da ist (sprich Motorhaube), fehlen mir die eigentlich sich fortsetzen sollenden Schleifspuren am Dach über der Windschutzscheibe. Rundherum gibt es keine Kratzer - auch die Türen sehen bis auf den Knick beim Seitenfenster nagelneu aus.
Die Windschutzscheibe war zerbröselt - auch im Bereich der Fahrgestellnummer, sadaß diese unter den Bröseln nicht erkennbar war - d.h. nichtmal diese ist kontrolliert worden.
Der Bordcomputer war (als einziges Teil) ausgebaut und fehlte.
Auch der Sitz war blütenrein, bis auf ein paar Brösel Erde und zwei, drei Tujenzweiglein in der Ritze.

Insgesamt mach das Auto bis auf die Fahrerzelle den Eindruck eines "Panzers" und es ist schockierend, daß der Landeshauptmann - wäre er an jeder beliebigen anderen Stelle gesessen - ohne Kratzer ausgestiegen wäre. Gerhard Wisnewski bezeichnete dies als "negativen Lottogewinn" oder "gezielten Anschlag auf den Fahrersitz"...
Gruß,
Arndt

http://111008.foren-city.de/topic,46,15,-ankauf-des-autowrackes.html
2009-06-17 18:22
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police
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Beiträge: 40
Kurze Inhaltsbeschreibung zum Buch Haider- Unfall, Mord oder Attentat

Mit 142 km/h und 1,8 Promille in den Tod gerast«


Gehören auch Sie zu den Menschen, die an der offiziellen Version des »Unfalltods« von Jörg Haider zweifeln?

Am 11. Oktober 2008 verlässt nachts um viertel nach eins eine schwarze Limousine die Kärntner Landeshauptstadt Klagenfurt. Am Steuer: Jörg Haider - »Rechtspopulist«, Aufrührer, Siegertyp und Enfant terrible der europäischen Politik. Soeben hatte seine Partei BZÖ ihre Stimmen bei den Nationalratswahlen verdreifacht. In den nächsten Tagen wollte er bei der Regierungsbildung mitreden. Doch kurz hinter Klagenfurt war er plötzlich tot - gestorben bei einem »Autounfall«. Der schwere Dienstwagen des Kärntner Landeshauptmannes wird bei dem »Unfall« total zerstört; Haider stirbt an multiplen Verletzungen. »Betrunken in den Tod gerast«, titelt die Presse.

Doch sehr schnell tauchen Ungereimtheiten auf: Ein völlig zerstörtes Autowrack an einer viel zu harmlosen Unfallstelle, extreme Verletzungen in einer extrem sicheren Luxuslimousine, ein sonst immer nüchterner Profipolitiker im Vollrausch am Steuer … Zweifel an der offiziellen Unfall-Version werden laut, die bis heute Fragen aufwerfen:

Warum tauchte die »einzige Zeugin« des Unfalls unter und versteckt sich bis heute vor der Öffentlichkeit?
Warum hatte Haider zwar Alkohol im Blut, aber nicht im Magen?
Wer balsamierte unmittelbar nach der Obduktion die Leiche ein und warum?
Warum hatte der Politiker in einem der sichersten Automobile auf dem Markt »keine Überlebenschance« (ORF)?
Wie konnte Haider innerhalb kürzester Zeit einen Alkoholpegel von 1,8 Promille aufbauen, obwohl er Alkohol zurückhaltend gegenüberstand?

Monatelang recherchiert der preisgekrönte Enthüllungsjournalist Gerhard Wisnewski vor Ort. Er redet mit Haiders Angehörigen genauso wie mit Staatsanwalt, Polizei, Anwohnern, Unfallexperten und letzten Weggefährten Haiders. Er stößt auf manipulierte Fotos, plötzlich verstummte Zeugen und eine Fülle widersprüchlicher Aussagen. Als einzigem Journalisten gelingt es ihm Wochen nach dem Unfall, das Autowrack Haiders aufzuspüren und im Detail zu fotografieren.

Brisante Fragen drängen sich auf:

War es wirklich ein Unfall?
Welche Zweifel gibt es an dieser Version?
Was steckt hinter dem mysteriösen Todesfall?
Wer hätte ein Motiv gehabt, Haider zu ermorden?
Ein packendes Stück Journalismus auf den Spuren eines der mysteriösesten Politiker-Todesfälle der Gegenwart.

NEUERSCHEINUNG - Lieferbar ab Donnerstag, 04.06.2009

gebunden, 272 Seiten, zahlreiche Abbildungen
Preis: 19.95 EUR

http://www.kopp-verlag.de/cgi/websale7.cgi?shopid=kopp-verlag&act=product&prod_index=914000&insert=&ref=portal/meinung%3C/div%3E
2009-06-17 18:25
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detektiv
Beiträge: 17
Hier noch ein Artikel zum Buch Jörg Haider, gefunden auf dieser Seite:
http://www.radenthein.org/aktuelles.htm

"Wenn du das Unmögliche ausgeklammert hast und nur das Unglaubliche übrig geblieben ist, dann muß das Unglaubliche die Wahrheit sein..." (Star Trek)

Gerhard Wisnewski und Arndt Burgstaller auf Recherche-Tour durch Kärnten


Jörg Haider - Unfall, Mord oder Attentat?

Das Aufdeckungsbuch des Jahres: Der deutsche Enthüllungsjournalist Gerhard Wisnewski war mit unserem GR Arndt Burgstaller im vergangenen Winter tagelang in ganz Kärnten unterwegs - vom Stadtkrämer über Lambichl und Bärental bis hin zum versteckt aufbewahrten Autowrack.Und die Recherchen ergaben Schockierendes! Ein Autowrack das keine Spur von einer staatsanwaltlichen Untersuchung aufweist - ein Stadkrämer-Kellner, der erklärt, Jörg Haider hätte das Lokal so nüchtern verlassen, wie er es betreten hat - eine Grazer Gerichtsmedizin, die die Leiche ohne Auftrag einbalsamieren läßt, bevor man sie nach Kärnten zurück liefert - abgehörte Handys - Zeugen, die ganz anderes gesehen haben, als in den Medien stand - eine Staatsanwaltschaft, die vorher fröhlich und widerrechtlich Untersuchungsergebnisse an die Presse verteilte und sich jetzt plötzlich verschlossen gibt - das ist nur eine kleine Auswahl der im Buch beschriebenen unglaublichen Rechercheergebnisse...
Wisnewski kommt nicht nur zu dem Schluß, daß Jörg Haider keineswegs der demonisierte böse Rechtspopulist war, sondern als nationaler Politiker ein EU- und Globalisierungsgegner, der als Störfaktor einfach endgültig verschwinden mußte, sondern räumt auch mit den gezielten manipulativen Presselügen über Haiders Leben und Tod auf: Warum Jörg Haider kein Nazi war, wer profitierte von seinem Tod, wie liefen die letzten Stunden des Landeshauptmannes tatsächlich ab, was geschah am 11.10.2008 in Lambichl zwischen 1 Uhr und 1.30 Uhr wirklich,
Flugblatt und Bestellformular als PDF
(auch zum Verteilen...)
warum setzte man alles daran, vom Leichnam bis zum Auto sämtliche Beweismittel zu vernichten und wie wurden wir von den Medien mit gezielten Fehlinformationen manipuliert...? Denn was uns die Presse erzählte, ist alles andere als die Wahrheit!!!
Wenn Sie dieses Buch gelesen haben, wird Ihre Sicht auf Österreich als "Insel der Seligen" nicht mehr die selbe sein und Sie haben zum letzten Mal geglaubt, was in den Zeitungen

Ab 4. Juni im Handel oder bei uns erhältlich!

Zur Online Bestellung direkt beim Verlag: http://www.kopp-verlag.de/websale7/Enth%fcllungen.htm?Ctx=%7bver%2f7%2fver%7d%7bst%2f3ea%2fst%7d%7bcmd%2f0%2fcmd%7d%7bm%2fwebsale%2fm%7d%7bs%2fkopp%2dverlag%2fs%7d%7bl%2f01%2daa%2fl%7d%7bmi%2f000004%2fmi%7d%7bp1%2f7d0bbf15701ce54403d43d756284e972%2fp1%7d%7bmd5%2ff8f541cc2e5311ead5a3794a8d2c4305%2fmd5%7d

Weitere Infos : http://www.bzoe.radenthein.org/index_darksite.htm
2009-06-17 18:43
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detektiv
Beiträge: 17
Enthüllungsbuch über den Tod Jörg Haiders

Attentat?



Enthüllungsbuch über Tod Jörg Haiders
© APA

Wien, 03. Juni 2009 Ein deutscher Journalist stellt in einem neuen Buch irre Thesen auf. Nach achtmonatiger Recherche ist er überzeugt: Haider wurde gezielt getötet.

Sein Tod schockierte das Land: Am 11. Oktober des Vorjahres starb der Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider in einem VW-Phaeton auf der Loibl­pass-Straße in Lambichl. Sein massiver Dienstwagen war völlig demoliert, Gutachter legten einen Unfall nahe, der Fall wurde schließlich von der Staatsanwaltschaft abgeschlossen.

Enthüllungsbuch
Doch in die Causa Haider kam keine Ruhe, zu viele Fragen blieben ungeklärt, immer mehr Menschen glaubten nicht mehr an einen Unfall. Für neuen Wirbel sorgt nun der deutsche Journalist und Grimme-Preisträger Gerhard Wisnewski. Er ist überzeugt, der umstrittene Landeschef ist Opfer eines politisch motivierten Attentats geworden, und will dies in seinem neuen Enthüllungsbuch belegen.

Inszenierter Crash
Wisnewski, der unter anderem für den deutschen Spiegel und die ARD tätig war, gibt sich im Gespräch mit ÖSTERREICH überzeugt: „Wir müssen uns davon verabschieden, dass Jörg Haider im Oktober durch einen Unfall zu Tode kam. Nach meinen Recherchen bin ich überzeugt: Es handelte sich um einen inszenierten Crash, das Fahrzeug wurde präpariert und in Lambichl abgestellt.“ (siehe rechts)

Politisches Verbrechen
Acht Monate recherchierte der Journalist im Umfeld von Haider, sprach mit Bekannten und Angehörigen, begutachtete den Unfallwagen, las Gutachten und stieß dabei auf zahlreiche Ungereimtheiten. „Allein aufgrund des Anhalteweges kann Haider nicht mit 142 km/h, sondern muss deutlich langsamer mit nur 90 km/h unterwegs gewesen sein“, so Wisnewski. Des Weiteren zweifelt er an den Aussagen der einzigen Zeugin und daran, dass Haider mit 1,8 Promille unterwegs gewesen sein soll. „Denn in seinem Magen wurde gar kein Alkohol gefunden, das ist schon sehr ungewöhnlich.“

Der Journalist ist überzeugt: „Haider ist in dem Moment gestorben, wo er auf dem Weg war, bundespolitisch wieder mehr Macht zu erringen. Das dürfte den Tätern nicht gefallen haben“, so der Autor.

Haider-Familie
Unterstützung für seine Arbeit erhält der Journalist zwar nicht von der Staatsanwaltschaft („Es gibt keine Erkenntnisse über ein Attentat.“), dafür aber von Haiders Familie: „In meinen Gesprächen mit den Angehörigen hatte ich den Eindruck, auch für sie ist die Sache noch nicht abgeschlossen.“

Autor: Dana Müllejans

http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/kaernten/Enthuellungsbuch_ueber_Tod_Joerg_Haiders_0474183.ece
2009-06-17 18:50
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police
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Beiträge: 40
Buch über Haider-Tod: "Die Zeugin war gar keine Zeugin"


Der deutsche Journalist Gerhard Wisnewski bringt ein neues Enthüllungsbuch heraus: "Jörg Haider. Unfall, Mord oder Attentat?". Er ist überzeugt, dass Jörg Haider im Oktober 2008 nicht an den Folgen eines Unfalls starb, sondern Opfer eines Attentats wurde.
Wisnewski mit dem Unfallwrack

Wisnewski mit dem Unfallwrack Foto: kk/ Wisnewski

Am 11. Oktober des Vorjahres verungückte Jörg Haider in seinem VW-Phaeton auf der Loiblpass-Bundesstraße tödlich. Der BZÖ-Gründer war mit 142 km/h und 1,8 Promille Alkohol im Blut unterwegs. Der tödliche Crash wurde als Unfall deklariert und von der Staatsan-waltschaft abgeschlossen. Spekulationen über mögliche Sabotageakte gegen den BZÖ-Politiker wurde eine Absage erteilt.
Audio: http://www.kleinezeitung.at/kaernten/2001665/index.do
Wisnewski über das Buch

Crash inszeniert?. Der deutsche Enthüllungs-Autor Gerhard Wisnewski widerspricht in seinem heute erscheinenden neuen Buch den Ermittlungsergebnissen. Er glaubt nach acht Monaten Recherche nicht an einen Unfalltod des umstrittenen Politikers. Haider wurde dem Autor zufolge Opfer eines Attentats. Der Unfall sei von den Tätern sorgfältig inszeniert worden. In seinem neuen Buch will Wisnewski seine These belegen. Die Kleine Zeitung DIGITAL bat Wisnewski zum Interview.

Audio: http://www.kleinezeitung.at/kaernten/2001665/index.do
Wisnewski über Motiv

Warum setzen Sie sich als deutscher Autor mit dem Tod des ehemaligen Kärntner Landeshauptmanns Jörg Haider auseinander? Woher kommt dieses Interesse?
Gerhard Wisnewski: Weil ich mich in den letzten fast 20 Jahren immer wieder mit mysteriösen Todesfällen be-schäftigt habe, und dieser ist an Mysteriosität eigentlich kaum noch zu übertreffen.

Welche Theorie verfolgen Sie in Ihrem Enthüllungs-buch? Was passierte Ihrer Meinung nach in der Unfallnacht?
Wisnewski: Jedenfalls passierte garantiert nicht das, was man uns bisher erzählt hat. Aus meiner Sicht, nach acht Monaten Recherche, handelte es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um ein Attentat. Die drei "marmor-enen Säulen" der offiziellen Version (1,8 Promille, 142 km/h, Zeugin hat den Unfall gesehen) sind in Wirk-lichkeit aus Glas und zerbrechen bei der leisesten Berührung in tausend Scherben. In Wirklichkeit wurde der "Unfall" von den Tätern sorgfältig inszeniert und das Autowrack der Öffentlichkeit mitten auf der Straße wie auf einer Bühne präsentiert.

Können Sie Ihre Theorie hinterlegen, welche Beweise gibt es dafür?
Wisnewski: Zum Beispiel wurde uns ja immer erzählt, die Türen seien durch den Unfall gewaltsam heraus-gerissen worden. In Wirklichkeit sind die Türauf-hängungen jedoch wie neu und vollkommen unbeschädigt. Die Türen können also nicht durch eine undefinierte und gewaltsame Einwirkung heraus-gerissen worden sein, sonst wären sie dabei verbogen oder ebenfalls herausgerissen worden. Vielmehr wurden die Türen fachmännisch ausgebaut, und zwar nicht durch die Feuerwehr. Die Bilder von den Türaufhängungen können Sie auch in meinem Buch sehen, denn ich konnte als bisher einziger Journalist das versteckte Wrack besichtigen und fotografieren.

"Zeugin war gar keine Zeugin"
Die Justiz hat die Ermittlungsverfahren eingestellt. Zweifeln Sie an den durchgeführten Untersuchungen und Aussagen der Zeugin?
Wisnewski: Was hat die Justiz nicht schon alles für Ermittlungsverfahren eingestellt - da könnte man glatt ins Plaudern kommen. Was bisher vielleicht nicht richtig klar geworden ist: Die Zeugin war gar keine Zeugin. Vielmehr wurde die Frau als Beschuldigte geführt. Während ein Zeuge verpflichtet ist, die Wahrheit zu sagen, ist ein Beschuldigter dazu nicht verpflichtet. Er kann erzählen was er will. Daher hatte sie, wie in allen zivilisierten Rechtssystemen der Welt, eine "Lizenz zum Lügen". Ob sie wirklich gelogen hat, weiß ich nicht, auf jeden Fall existieren völlig falsche Vorstellungen von der Qualität und Verbindlichkeit dieser sogenannten "Aussagen".

Welche Ziele verfolgen Sie mit Ihrem Enthüllungsbuch?
Wisnewski: Mich stört es, wenn die Öffentlichkeit, also auch ich, verschaukelt wird. Das ist eines der wichtigsten Motive meiner Arbeit. Lügen beschädigen die Menschenwürde. Meine Arbeit ist der immer-währende Versuch, einen Teil dieser Würde zurückzubekommen.

Welche Rolle spielen für Sie die Verkaufszahlen?
Wisnewski: Welche Rolle spielen bei Ihrem Bäcker die Verkaufszahlen? Backt der seine Semmeln allein aus altruistischen Motiven? Oder anders gefragt: Sind die Semmeln vielleicht nicht gut, bloß weil der Bäcker Geld dafür nimmt? Bis zur kostenlosen Semmelverteilung wollen Sie andererseits bestimmt nicht warten. Und dann ist ja auch die Frage: Wären kostenlose Semmeln gut, oder bestünde da nicht viel eher der Verdacht, daß es sich um mindere Qualität handelt? Die gute Nachricht ist: Man kann gute Dinge für Geld kaufen, unter anderem dieses Buch.

Wie steht die Familie des verstorbenen Jörg Haider zu Ihrem Buch?
Wisnewski:Es ist ja nichts Neues, dass die Familie in diesem Fall viele Fragen hat, das war ja auch schon vorher der Presse zu entnehmen. Aber nicht nur die Familie, sondern ganz Kärnten bis hinauf zum Landeshauptmann und darüberhinaus Österreich scheint viele Fragen zu haben. Und nicht nur Österreich. Dieses Buch ist der Versuch, mit meinen Mitteln ein paar Antworten zu geben.
MARION TAMEGGER

http://www.kleinezeitung.at/kaernten/2001665/index.do
2009-06-17 18:55
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